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20 mm Flugzeugmaschinengewehr 151/20 in Flugabwehrlafette 151 D/B
Das ursprünglich in den Jagdfliegern Messerschmitt Bf 109 und Focke-Wulf Fw 190 eingesetzte MG 151 wurde, zusammengefasst als Drilling auf einem Sockel mit Drehlager, gegen Ende des Krieges als Flugabwehrwaffe eingesetzt.
Die Maschinengewehre erreichten eine Schußfolge von etwa 700 Schuß/Minute. Die Munition wird mittels Gurten den Waffen zugeführt und nach dem Abschuß die Hülsen und Gurtglieder im inneren des Sockels gesammelt.
Verwendet wurde das 20 mm MG 151/20 in Fla-L 151 D/B in ortfester Anwendung, auf Anhängern oder in der Variante Sd.Kfz. 251/21 des mittleren Schützenpanzerwagens.
So darf man sich ungefähr ein Sd.Kfz. 251/21 vorstellen. Tatsächlich handelt es sich bei diesem Schützenpanzerwagen um eine alte unpräzise Restaurierung der Grundvariante 251/1, in welche ein MG 151/20 Drilling hineingestellt wurde.
Die gezeigte Waffe ist mit einer Panzerung ausgestattet, wie es beim Sd.Kfz. 251/21 üblich war.
An den Mündungen der jeweils äußeren Rohren waren „Schrägdüsen“ angebracht, wie hier an einer der Waffen zu sehen.
Am Sockel waren die Gurtkästen befestigt, der vordere für die mittlere Waffe enthält 450 Schuß, die beiden seitlichen jeweilig 240 Schuß.
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