10,5 cm leichte Feldhaubitze 18/39 (10,5 cm l.F.H. 18/39)

Hersteller: Krupp /Rheinmetall
Kaliber: 104,9 cm
Rohrlänge: 28 Kaliber = 294,1 cm
Höchstschußweite: 12,325 km mit Sprenggeschoß
Fortbewegung: Pferdezug, Kraftzug

Die Reichwehr definierte in den 1920er Jahren die Anforderungen für eine leichte Feldhaubitze, welche als Standardgeschütz der Divisionsartillerie eingeführt werden sollte. Rheinmetall und Krupp begannen ab dem Jahr 1928 mit der Entwicklung. Da der Rheinmetall-Entwurf angenommen wurde hatte Krupp ein fertiges Geschütz aber keinen Auftrag. Durch die traditionell weitreichenden Kontakte änderte sich dies schnell: Mit einem eingelegten 7,5 cm Feldkanonenrohr wurde für das Geschütz ein Liefervertrag mit Brasilien geschlossen. Geschütze aus diesem Vertrag wurden, ab Kriegsbeginn, in einige leichte Artillerieabteilungen als 7,5 cm Feldkanone 38 eingestellt. Mit einem Krupp Rohr und Verschlußsystem wurde das Geschütz nach Portugal geliefert und gleichzeitig mit rund 80 Exemplaren an die Niederlande. Ab Ende 1940 in die Wehrmacht eingegliedert, mit Rohr & Mündungsbremse von Rheinmetall, als l.F.H. 18/39. Im Jahr 1942 wurde die Produktion der Lafetten von Krupp wiederaufgenommen (Werkzeuge und Maschinen waren vorhanden) und um die 280 Exemplare produziert. Diese Lafetten wurden mit 7,5 cm Feldkanonenrohren von Krupp ausgestattet oder die Masse mit 10,5 cm Feldhaubitzrohren von Rheinmetall, wie dies das im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr Dresden vorhandene Exemplar zeigt.
Die Spreizlafette der l.F.H. 18/39 hatte genietete Kastenholme, im letzten Drittel gekappt. Dieses Drittel war zum Umklappen und mit festem Erdsporn versehen. Die Holme wurden für den Transport geschlossen und arretierten gleichzeitig den Rohrschlitten. Es gab zwei hydropneumatischen Ausgleicher (links & rechts des Rohres, hinter dem Schutzschild), die Richtmaschinen waren nach der Erhöhung (K1) und der Seite (K2) getrennt. Das Vollrohr hatte einen nach rechts öffnenden Schubkurbelflachkeilverschluß, die Rohrbremse lag in der Wiege und der mit Luft gefüllte Vorholer war oberhalb des Rohres angebracht. Das kleine, vielgezahnte, stark geneigte Schutzschild schützte die Bedienung nicht hinreichend, das weit hinten angebrachte Unterschild ließ die Ausgleichsachse, die Bremsanlage, den Pivot ungeschützt.
Die Munition war die der leichten Feldhaubitzen.

(C) J. Peldszus

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