15 cm schweres Infanteriegeschütz 33 (s.I.G. 33)

Hersteller: Rheinmetall
Kaliber: 149,1 cm
Rohrlänge: Kaliber 11,4 = 170,0 cm
Höchstschußweite: 4,70 km
Gewicht in Feuerstellung: 1750 kg
Fortbewegung: Pferde- und Kraftzug

Auch das s.I.G. 33 und seine Verwendung stellt eine absolute Besonderheit dar: Das Geschütz ist die weltweit schwerste Unterstützungswaffe der Infanterie, welche auch bei der Infanterie als 13. Kompanie (Infanteriegeschützkompanie) in einem Infanterieregiment eingegliedert war. Dies gab es nur in der deutschen Wehrmacht und versetzte das Regiment in die Lage, den Kampf der verbundenen Waffen mit einem klaren Schwerpunkt, ohne weitere Hilfe, zu führen.
Gleichzeitig war die Bauart des Geschützes außergewöhnlich: Das Rohr mit Rohrschlitten wurde durch weit zurückgezogene Schildzapfen in der Rohrwiege gedreht. Dies ermöglichte eine Erhöhung des Rohres bis zu 75 Grad. Das gesamte System ermöglichte eine Schußfolge von 2-3 S/min.
Das s.I.G. 33 wurde 1927 entwickelt, 1933 in die deutsche Reichswehr eingeführt und bis 1945 von der Wehrmacht verwendet. 2 Geschütze in einem Zug bildeten mit den 3 Zügen zu 7,5 cm l.I.G. 18 die Kompanie. Es wurde mit einer kurzen genieteten Kastenlafette gebaut, zwei Federausgleicher waren links und rechts an dem Kastenholmen befestigt. Es trug ein geteiltes Schutzschild, das der Bedienung genügend Schutz bot. Das Geschütz konnte indirekt (Haupteinsatz), aber auch direkt eingesetzt werden. Das Sprenggeschoß hatte eine Masse von 38 kg. Zur Panzerbekämpfung wurde im Verlauf des Krieges eine überkalibrige Hohlladungsgranate entwickelt. Es gab die motorisierten Varianten:

- Geschützwagen (Gw) I für 15 cm s.I.G. 33, ohne Sd.Kfz.-Nr.
- 15 cm s.I.G. 33 (SF) auf Panzer II, ohne Sd.Kfz.-Nr.
- Sturm-s.I.G.: 15 cm s.I.G. (SF) auf Panzer III, ohne Sd.Kfz.-Nr.
- „Bison“ auf dem Panzerfahrgestell des 38 (t), später „Grille“, Ausführungen H und M, Sd.Kfz. 138/1.
Ab 27. Januar 1944 wurde der Suggestivname Grille eingeführt. Auf Befehl Hitlers waren die Insektennamen für die Artilleriegeschütze auf Selbstfahrlafette (SF) einzusetzen.

(C) J. Peldszus



Schweres Infanteriegeschütz mit den Rädern für bespannten Zug.

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An diesem Geschütz sind nicht nur die Holzspeichenräder mit Gummibandage für den Kraftzug zu sehen, sondern auch die besagte Hohlladungsgranate.

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Eine andere Radvariante für den Kraftzug ist hier zu sehen:

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